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Kurz zusammengefasst:

  • Erst Rechtsform bestimmen, dann Angaben sammeln.
  • E-Mail-Kontakt ist immer Pflicht, ein Formular allein reicht nicht.
  • Veröffentlichung im Footer, maximal zwei Klicks entfernt.

Ein Impressum erstellen klingt komplizierter, als es ist. Mit einer klaren Reihenfolge kommst du auch ohne Anwalt zu einem vollständigen Ergebnis. So gehst du vor.

Schritt 1: Rechtsform bestimmen

Bevor du irgendetwas einträgst, stellst du fest, in welcher Rechtsform du deine Website betreibst: Einzelunternehmer, Freiberufler, GbR, GmbH/UG, Verein oder Online-Shop. Diese Entscheidung bestimmt, welche Angaben danach Pflicht sind.

Schritt 2: Grundangaben sammeln

Name oder Firma, ladungsfähige Anschrift und eine funktionierende E-Mail-Adresse gehören immer hinein. Details dazu findest du bei der Anbieterkennzeichnung.

Schritt 3: Rechtsform-spezifische Angaben ergänzen

Betreibst du eine GmbH oder UG, kommen Handelsregister und Geschäftsführung hinzu. Bei einem Verein sind es Vereinsregister und Vorstand. Bei einem reglementierten Freiberufler die zuständige Kammer.

Schritt 4: Generator ausfüllen

Mit dem kostenlosen Generator trägst du deine Angaben ein, wählst deine Rechtsform, und erhältst einen vollständigen Text, den du direkt kopieren oder herunterladen kannst.

Schritt 5: Veröffentlichen und verlinken

Erstelle eine eigene Unterseite, meist unter /impressum/, und verlinke sie im Footer. Von jeder Seite aus sollte sie mit maximal zwei Klicks erreichbar sein.

Schritt 6: Jährlich prüfen

Ändert sich deine Anschrift, deine Geschäftsführung oder dein Registereintrag, aktualisierst du sofort. Zusätzlich lohnt sich eine kurze jährliche Kontrolle.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Freiberufler startet seine erste Website und geht die sechs Schritte der Reihe nach durch. Er bestimmt zunächst seine Rechtsform, stellt fest, dass sein Beruf nicht reglementiert ist, und trägt anschließend Name, Anschrift und E-Mail in den Generator ein. Innerhalb von zehn Minuten hat er einen vollständigen Text, den er auf einer eigenen Unterseite veröffentlicht und im Footer verlinkt. Ein Jahr später, nach einem Umzug, aktualisiert er nur die Anschrift, der Rest bleibt unverändert.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich die Reihenfolge der Schritte genau einhalten?

Nicht zwingend, aber sie ergibt sich logisch: Ohne feststehende Rechtsform weißt du nicht, welche Angaben du überhaupt sammeln musst. Die Reihenfolge spart dir deshalb unnötige Korrekturschleifen.

Wie lange dauert es, ein Impressum zu erstellen?

Bei den meisten Standardfällen, etwa einem Einzelunternehmer oder einer GmbH mit klaren Angaben, dauert es mit dem Generator nur wenige Minuten. Bei komplexeren Konstellationen, etwa mehreren Gesellschaftern oder Auslandsbezug, kann die Vorbereitung der Angaben länger dauern.

Was, wenn sich mehrere Angaben gleichzeitig ändern?

Trage alle Änderungen in einem Durchgang neu in den Generator ein, statt sie einzeln im alten Text zu bearbeiten. So vermeidest du, dass eine der Änderungen versehentlich vergessen wird.

Brauche ich für jede einzelne Seite meiner Website ein eigenes Impressum?

Nein. Ein zentrales Impressum, das von jeder Unterseite mit maximal zwei Klicks erreichbar ist, reicht für die gesamte Website aus. Mehrere identische Impressum-Seiten sind unnötig und erschweren nur die Pflege.

Was gehört nicht ins Impressum, auch wenn es oft dort landet?

Datenschutzhinweise, Cookie-Einstellungen und AGB gehören rechtlich nicht ins Impressum, sondern auf eigene Unterseiten. Vermische diese Inhalte nicht mit den reinen Anbieterangaben, auch wenn sie thematisch benachbart sind.